Mein Erfolgsgeheimnis

Jeder, der im Laufe des Jahres zu Besuch in meinem Atelier war, hat sie gesehen. Sie hängt an der Wand, eigentlich ganz unscheinbar und vielleicht sogar angesichts der vielen anderen Bilder und Zeichnungen eher farblos. Und doch ist sie in diesem Jahr wieder mein großes Orakel gewesen, vor dem ich wahrscheinlich insgesamt mehrere Stunden gesessen bin. Und immer wieder Antworten erhalten habe.

Meine Visionscollage.

Nein, keine neurographische Zeichnung, aber ebenso mächtig. Entstanden ist sie wie schon die fünf Jahre zuvor auch beim großen Meister dieser Art von Collagen, dem Trainer Bernhard Langwald in seinem jährlichen Follow-up für seine Klausurteilnehmer.


In diesem Jahr bekam die Collage den unbescheidenen Titel: „Das Geheimnis meines Erfolgs“. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht verstanden, was das alles zu bedeuten hatte. Und auch die Frage, was es denn letztlich sei, das Geheimnis, konnte ich nicht beantworten.

Die Antwort, die sich mir über die Bilder auf der Collage Schritt für Schritt erschlossen hat, mag vielleicht auf den ersten Blick enttäuschen, weil es etwas ist, das allgemein bekannt ist: Gute Dinge brauchen Zeit. Es steht auf dem Pullover einer jungen Dame und man mag angesichts der Oberflächlichkeit von Mode vielleicht gar nicht glauben, dass dieser Satz ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist.

Ich will hier nicht groß darüber philosophieren (und wer mein gedankliches Modell, das ich daraus ableite, sehen und mit zeichnen will, ist herzlich eingeladen, die Aufzeichnung meines kostenlosen Webinars „Neurographik der Zeit“ zu besuchen, das ich am 29. November live gehalten habe: Neurographik der Zeit.)

Nur so viel an dieser Stelle: Der schnelle Erfolg, den wir uns alle irgendwo immer mal wieder beim Christkind wünschen, ist eine Illusion. Wahrer Erfolg ist langsamer, dafür auch nachhaltiger. Und kein Erfolg ist ewig und immer wieder dem Wandel der Zeit unterworfen. Was vor allem wichtig ist: Wahrer Erfolg wächst wie eine wundervolle Pflanze durch Liebe und Zeit, die wir schenken. Durch Aufmerksamkeit, ja und manchmal auch durch Anstrengung, allerdings ohne Gewalt! Und dadurch, dass wir nicht meinen, alles selbst schaffen zu müssen. Wir dürfen uns als Teil der großen Ströme wahrnehmen, die wir in der Neurographik durch die Feldlinien in unser Bewusstsein holen.

Gute Dinge brauchen Zeit.

Ich wünsche dir in den nächsten Wochen viel davon: Zeit und gute Dinge. Eines ist ja das Zeichnen und Gestalten selbst, und da gibt es für alle Neurographiker ja immer genügend Möglichkeiten, sinnvoll Zeit zu verbringen…

Meine Visionscollage für 2018

Du willst erfahren, was ich für dich tun kann?

0 2.49 K

Jörg Lehmann

website

Ich male die Träume der Menschen und baue ihnen dadurch eine schöne Brücke, sie auch zu leben.